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Zucht 

 

Allgemein zur Zucht

Die Zucht von Kanarien kann auf verschiedene Weise betrieben werden. Es kommt dabei ganz auf die Möglichkeiten und Ziele an. Sie ist eine Wissenschaft für sich und sehr Komplex. Keine Angst, ich beschrenke mich zunächst,  die wesendlichen Dinge auf einfache Weise verständlich zu machen.

Haben Sie nur ein Pärchen in ihrer Wohnung ist es relativ einfach. Sie sollten aber darauf achten, daß der Käfig ausreichen groß ist. Die Maße sollten midestens 80x60x40 cm sein. Ende Februar oder Anfang März hängen Sie ein Nestkörbchen, das im Fachhandel erhältlich ist in den Käfig. Je höher sie das Nest aufhängen, desto eher wird es vom Weibchen akzeptiert. Als Nestbauhilfen geben Sie Scharpie und ein wenig Kokusfaser in den Käfig. Hat das Weibchen erst  ihr Nest fertig gebaut folgt auch bald die Eiablage. in der Natur beginnt das Weibchen erst nach der letzten Eiablage zu brüten. Bei unseren domestizierten Weibchen schon nach dem ersten Ei. Damit alle gleichzeitig schlüpfen bedient man sich eines Trix. Nehmen Sie die frisch gelegten Eier aus dem Nest, bewaren Sie sie an einem sicheren Ort auf  und ersetzen Sie sie durch Kunsteier. In der Regel legt eine Henne 3 bis 5 Eier. Nach dem zu letzt gelegtem Ei werden die Kunsteier wieder gegen die Eigenen zurückgetauscht. Nach 13 bis 14 Tage schlüpfen die Küken. Sollten die Eier nicht befruchtet sein, lassen Sie die Henne weiter brüten bis sie selbst das Nest verläßt. Das ist für die Psyche der Henne wichtig.

Die frisch geschlüpften Küken werden zunächst von der Mutter gehundert und gefüttert. Neben dem Hauptfutter sollte jetzt ausreichen Aufzugsfutter gereicht werden. Es empfiehlt sich, nur wenig oder gar kein Grünfutter anzubieten. Nach 8 Tagen verläßt die Mutter immer häufiger das Nest und der Hahn füttert nun die Jungen mit. Nach 14 Tagen haben sich die nackten Küken zu kugelruinden Federknäuln entwickelt. Nach 3 bis 4 Wochen verlassen sie das Nest und nehmen gelegentlich selbst Nahrung auf. Wenn Sie selbstständig fressen, können sie von den Eltern getrennt werden.

Die Wechselhecke.

Bei der Wechselhecke brauchen sie drei nebeneinander stehende Bauer, die miteinander verbunden sind und durch Schieber voneinander getrennt werden können. In die äußeren Boxen werden je eine Henne  eingesetzt und in der Mitte kommt der Hahn. Nun heißt es genau beobachten. Zu der Henne, die zuerst anfängt ihr Nest zu bauen zu der wird der Hahn gelassen. Hat der Hahn die Henne getreten trennt man ihn wieder von der Henne. Das gleiche geschied mit der anderen Henne. Der Vorteil bei der Wechselhecke isr, daß man dadurch die guten Erbeigenschaften eines guten Zuchthahnes auf mehrere Küken  weiter vererben kann. Der Nachteil aber ist, daß die Mutter die Jungen allein aufziehen muß. B

Hermann's Kanarienvögel
hermann@rampolt.de